Kassensicherungsverordnung - Intiutives und modulares Kassensystem von HKSoftware

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Kassensicherungsverordnung (Fiskaländerungen ab 1. Januar 2020)

Der Gesetzgeber hat mit dem Erlass des Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Basisaufzeichnungen im Dezember 2016  den Grundstein für weitreichende Änderungen am Kassenplatz gelegt. Ziel dieses Gesetzes ist es, neben der manipulationssicheren Erfassung und Speicherung aller Vorgänge (Einzelaufzeichnungspflicht) auch den Finanzbehörden mehr Möglichkeiten zu geben, unangemeldete Kontrollen vor Ort durchführen zu können (Kassennachschau).

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Rechts- oder Steuerberatung durchführen können und wollen. Dennoch sind die nachfolgend genannten Punkte aus unserer Sicht wichtig und sollten näher beleuchtet werden.

HKSoftware - Info zur Kassensicherungsverordnung
Pflicht zur Verwendung einer Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE)
Das Problem derzeit ist, dass das zuständige Bundesamt für Informationstechnologie (BSI) noch nicht final die entsprechenden TSE zertifiziert hat. Nur eine zertifizierte TSE darf überhaupt eingesetzt werden. Aktuell sind einige Hersteller in der Zertifizierungsphase zwar bekannt aber endgültige Entscheidungen wurden noch nicht getroffen. Letztendlich verbleibt es auch beim Kunden, ob er sich für eine hardwarebasierte- oder cloudbasierte Lösung entscheidet (bitte treffen Sie eine Entscheidung aber unbedingt in Absprache mit uns. Angekündigt sind die Zertifizierungen für Frühjahr 2020. Das Finanzministerium hat daher einen Erlass auf den Weg gebracht, die Nichtbeanstandungsregelung bis September 2020 auszuweiten.

Hinweis: Die Kassensysteme selbst - also Hardware bzw. Software - müssen NICHT zertifiziert werden! Nur die TSE unterliegt der Zertifizierung und die Kassensoftware muss die TSE integriert haben!  
Bei der TSE handelt es sich um Hardwareprodukte, welche in der Kasse verbaut oder typischerweise am USB-Anschluss der Kasse aufgesteckt werden (wie ein USB-Speicherstick oder -Festplatte). Ziel der Standardisierung ist die Definition aller relevanten Daten aus elektronischen Aufzeichnungssystemen, für die ab dem 01.01.2020 die Nutzung der gesetzlich geforderten einheitlichen digitalen Schnittstelle (§ 146a AO) gilt. Die Schnittstellendefinition des Deutschen Fachverbands für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik (DFKA e.V.) welche die geforderte Schnittstellendefinition der Finanzverwaltungen (DSFinV-K) vollständig abdeckt ist zwischenzeitlich in die Kassensoftware CashPro eingearbeitet und befindet sich bereits in der Testphase. Darüber hinaus stehen wir mit einem Hersteller einer TSE in Kontakt, der im Zertifizierungsverfahren bereits weit fortgeschritten ist. Ziel ist es auf dieser Basis die Fiskalisierung für CashPro frühzeitig vorzubereiten und auf den Weg zu bringen.


Bonpflicht ab 1. Januar 2020 (Bondrucker)
Unabhängig davon muss ab 1.1.2020 die Bonpflicht umgesetzt werden. Mit anderen Worten, Sie müssen jedem Kunden einen Bon ausgeben, ob dieser ihn annimmt oder nicht ist dabei belanglos. Das hat aber zunächst nichts mit der Kassensoftware zu tun, da die Bonausgabe ja ohnehin immer möglich ist. Mit den kommenden Updates wird deshalb auch die bisher vorhandene Schaltfläche „Ohne Beleg“ verschwinden, da sie durch die gesetzlichen Vorgaben obsolet geworden ist. Bitte denken Sie frühzeitig über einen Bondrucker nach, wenn Sie noch keinen entsprechenden Drucker einsetzen. Bisherige alternative Ausdrucke auf DINA4/A5 dürften unter dem Aspekt der Bonpflicht nicht mehr angebracht sein.

Bitte nicht vergessen, ab 01.01.2020 ist es ebenfalls untersagt, bisphenolhaltige-Bonrollen (Bisphenol A) zu verwenden! Wir haben diesbezüglich unsere Bestellmöglichkeiten auf unserem Shop bereits umgestellt.


Pflicht zur Meldung des Kassensystems beim Finanzamt
Dies muss nach dem BMF Schreiben vom November 2019 jedoch erst später erfolgen. Grund hierfür ist, dass die Meldung an das Finanzamt gemäß der gesetzlichen Regelung ausschließlich mittels eines amtlich vorgeschriebenen Vordrucks möglich ist. Dieser steht nach der letzten Meldung noch nicht zur Verfügung. Wir verweisen hier auf die Seiten des Bayerischen Landesamts für Steuern.



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